Reinhart Mlineritsch

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Versunken

 

Ausstellung in der Raiffeisenkasse Seekirchen

November bis Dezember 1996

 

 

Die Bilder behandeln das Thema Wasser als Urmedium, Lebens- und Energiespender. Dargestellt wird die Mystik des Naturelements Wasser und seine Fähigkeit, den Erdboden zu verschlingen. Viele Bilder sind an Stauseen oder künstlichen Gewässern entstanden und stehen damit im Kontrast zur natürlichen Umwelt.

 

Thema ist der Gegensatz zwischen topografischem Urzustand und zivilisierter Umwelt, zwischen Ordnung (Symmetrie) und Unordnung (Emotion). In den Bildern wird nicht das Spektakuläre, sondern das scheinbar Unbedeutende thematisiert. Erst durch weitgehende Abstraktion und Übersteigerung der Realität gewinnen die anonymen Orte an Relevanz. So steht nicht nur das Abgebildete im Vordergrund, sondern auch die Fotografie selbst.

 

 

"Ich habe viel länger an den Wassermann geglaubt als an das Christkind"

(Barbara Frischmuth).

 

 

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Roger Palmer (rechts) und Reinhart Mlineritsch bei der Eröffnung der Ausstellung "Versunken" in Seekirchen (Fotografie Michael Mauracher)

 

 

© Reinhart Mlineritsch