Kategorie: Texte

Diese Welt in Schwarz-Weiß wird seltsam rätselhaft und fremd

Die Fotos von Reinhart Mlineritsch erzählen Geschichten. Sie sind Momentaufnahmen, die Rätsel aufgeben. Es gibt ein Vorher, das die Welt in diesen Zustand versetzt hat, und es kommt eine Zeit, die sie aus dieser erstarrten Gegenwart wieder hinausführt. Eine unheimliche Ruhe liegt über den Bildern, eine Ruhe, die nichts Gutes verheißt. Der Zwischenzustand, in dem …

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Dunkel ist die Decke, aber darunter liegt keiner mehr

Wer sich nicht vorzustellen vermag, wie die Welt aussehen wird, wenn der Mensch sie verlassen haben wird, dem kann der österreichische Fotograf Reinhart Mlineritsch Nachhilfe erteilen. Der Mensch war auf seinen Bildern da (und, um ehrlich zu sein: manchmal ist er es immer noch), hat sich in Mauern, Brücken, Straßen und Bahnhöfen manifestiert. Doch nun …

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Schimmer im Dunklen

Das Fahrrad, das der englische Fotograf Ian Wiblin Mitte der 1990er Jahre bei starker Dunkelheit aufgenommen hat, wirkt wie gezeichnet. Unwillkürlich denkt man an den Fahnenträger von Urs Graf, der 1514 mit weißer Tusche auf dunkel grundiertem Papier skizziert worden ist. Da wie dort spiegeln die glatten Flächen aus Metall ein wenig das Licht: Lenker …

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Wenn der Mensch verschwindet

Wenn man die Fotos von Reinhart Mlineritsch betrachtet, kommt man leicht ins Träumen. Wie Nachtgesichte kommen sie einem häufig vor, wie Ausschnittvergrößerungen einer vorbewussten Wirklichkeit, wie wir sie gemeinhin nur im Schlafe schauen. Dabei sind die Gegenstände auf den Bildern immer erkennbar und auch ganz real. Aber ob es nun am Fehlen von Menschen auf …

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Schwarz-Weiß und doch anders

Nur wenige Tage (bis 23.6.) zeigt die Galerie Fotohof Bilder aus dem neuen Fotoband “Cover of Darkness” des Salzburger Fotografen Reinhard Mlineritsch. Der Friedhof erweist sich erst auf den zweiten Blick als verlassener Gastgarten, Tischplatten und Sitzflächen der Bänke sind abmontiert, nur die Betonfüße ragen T-förmig in die Luft. Vieler zweiter, manchmal dritter Blicke bedarf …

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Die Welt als Stillleben

Bilder von der Welt sind nicht immer Bilder der allgemein sichtbaren Welt. Sie erzählen von den verborgenen Dingen, von den übersehenen Situationen, von den Rändern des Daseins, vom unscheinbaren Sein des Lebens. Reinhart Mlineritsch ist ein Fotograf mit der Liebe zu diesem Unscheinbaren; er entdeckt die unspektakulären Ansichten, die fast zertretenen Pflanzen, die unansehnlichen Tümpel. …

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Wo nichts mehr wächst, ist es auch schön

Auf der Such nach Trost: Fotografien des höchst bemerkenswerten Autodidakten Reinhart Mlineritsch in der Galerie Pernkopf Es müssen keine bedeutenden Gegenstände sein, die einer Fotografie Wert verleihen. So wie Dichter die Blumen am Wegesrand besingen, so kann das Auge des Fotografen mit forschendem Interesse auf den fahlen Sträuchern zwischen wild gelagertem Müll oder den letzten …

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Photoarbeiten 1990-2001

Der österreichische Fotograf Reinhart Mlineritsch, der gerade in der Galerie Johannes Faber in Wien in einer Ausstellung (zusammen mit Walker Evans!) gezeigt worden ist, führt uns mit seinen Fotografien aus den Jahren 1990-2001 in die Welt der Natur – und zeigt uns dabei immer wieder auch das, was inzwischen daraus geworden ist. Wobei sein Blick …

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Mondsee, Höribachhof: Foto und Holz

Ein Jahr lang fotografierte Reinhart Mlineritsch in der Landschaft rund um den Mondsee, in der neuen Ausstellung des Höribachhofes in St. Lorenz ist ein kleiner Teil davon zu sehen. Zudem zeigt Alois Lindenbauer Objekte mit Holz. Seine Fotografien sind von Klarheit, Tiefe und Brillanz geprägt. Reinhart Mlineritsch, 1950 in Wien geboren und seit 1979 in …

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