Kategorie: Texte

Das Leben der Stadt hinter der Fassade

„Wer in Salzburg fotografiert, muss aufpassen, dass es nicht in Kitsch ausartet”, sagt Reinhart Mlineritsch — und zeigt, wie das geht. Salzburg sei „ausfotografiert”. Die millionenfach abgelichtete Schönheit, das Reproduzieren immer gleicher Blickwinkel und Klischees machte seinen Auftrag, in der Stadt zu fotografieren, nicht einfach. Unter dem Motto „Leben im Weltkulturerbe” vergibt das Bauamt der …

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Stadtteile im Portrait – Nonntal und Kaiviertel

Im April 2019 erhielt Reinhart Mlineritsch von der Stadt Salzburg den Auftrag, eine Fotodokumentation über die Quartiere Nonntal und Kaiviertel zu erstellen. “Er unternahm Spaziergänge durch das Kaiviertel, vorerst ohne Kamera, um die für ihn wesentlichen Besonderheiten dieses Stadtviertels zu erfahren. Bald schon war er beeindruckt von der Lebendigkeit des Viertels und der großen Anzahl …

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Raum und Natur

Reinhart Mlineritsch lebt in Salzburg. Er kommt ursprünglich aus der Wirtschaft, entschied sich jedoch für seine Leidenschaft, die Großbildfotografie. Er ist Mitarbeiter im Fotohof. Mlineritsch schafft Vorstellungsräume für Prozesse der Natur. Er arbeitet hauptsächlich in Schwarz-Weiß, seit 2012 gelegentlich in Farbe. Beginn und Verfall, Aufbau und Zerstörung, das beobachtet er und entdeckt auf seinen Streifzügen …

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STADTGALERIE LEHEN

Reinhart Mlineritsch ist derjenige, der am konsequentesten einer klassischen Bildkunst verhaftet bleibt: Seine fotografischen Serien entstehen in Stadtperipheriezonen, auf seinen ausgedehnten Reisen und Naturerkundungen. Die Fotografien sind immer in mehrfacher Weise codiert: sie erzählen über stille Landschaften und verlassene Gebäude, über Eingriffe in die Natur und zufällige Nachbarschaften und sie sind gleichermaßen stringente, abstrahierende Bilder …

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Reinhart Mlineritsch – Ein Salzburg in Farben

Es ist manchmal eine wackelig waghalsige Geschichte, wenn sich exzellente Schwarz-Weiß-Fotografen mit ihrem Gespür für Licht, Schatten und Augenblicken in die Farbe wagen. Da wartet nicht das bunte Paradies, sondern die strenge Prüfung. Reinhart Mlineritsch, der grandiose Salzburger Fotograf (Publikationen in der Edition Fotohof des Otto Müller Verlages, alle höchst ansehenswert) ließ sich darauf ein. …

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Ein Vielarbeiter in der Dunkelkammer. Schwarzweiße Stillleben des Salzburgers Reinhart Mlineritsch im Innsbrucker Fotoforum.

Nach einer zum Teil aus einem Blog heraus entstandenen Schau der jungen Deutschen Lisa Frischemeier wendet sich Fotoforum-Chef Rupert Larl nun wieder „dem kompletten Gegenteil“ zu: Das Werk des in Salzburg lebenden Reinhart Mlinertisch ist klassische Schwarzweiß-Fotografie in Reinkultur, der 1950 Geborene arbeitet mit einer Großbildkamera sowie mit allergrößter Akribie in der Dunkelkammer. Auch deshalb …

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Wie ein Fremder

Der Fotoband „Cover of Darkness“ von Reinhart Mlineritsch erschien in der Edition Fotohof im Otto Müller Verlag. Der Band erhielt den Preis für das schönste Buch in der Sparte „Kunst und Fotobuch“. Reinhart Mlineritsch nimmt sich Zeit. Seine Herangehensweise an die Fotografie ist von nachhaltiger Besonnenheit und Achtsamkeit geleitet. Dem fotografischen Abdruck geht ein präzises, …

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Dunkle Poesie im Blick

Für den alljährlich abgehaltenen Wettbewerb „Die schönsten Bücher Österreichs” wurden 2007 an die 200 Bände eingereicht. Eines aus Salzburg schaffte den Sprung auf das „Stockerl”: Der in der Edition Fotohof im Otto Müller Verlag erschienene Bildband „Cover of Darkness” von Reinhart Mlineritsch. In diesem Bewerb werden hervorragende Gestaltung und herstellerische Qualität ausgezeichnet, bei „Cover of …

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Lebenswelten aus eigenwilliger Perspektive

Der »Klassiker« unter den Vieren ist mit seinen stillen, fast überscharfen Schwarz-Weiß-Aufnahmen meist menschenleerer Architekturen der 1950 in Wien geborene Reinhart Mlineritsch. Ihm gelingen selbst in Detailaufnahmen von Abfallbergen noch artifizielle Ästhetisierungen, und seine Architekturen – vordergründig Dokumentarfotos wenig spektakulärer Zweckbauten – geraten zu edel kontrastierenden Strukturbildern. So verwundert es kaum, dass sein jüngster Bildband …

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